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Am Podium: WK-Vizepräsident Manfred Pletzer, Bundesministerin Dr. Margarete Schramböck, WB-Bezirksobmann Peter Seiwald und Moderator Christoph Holz; © 2018 MultivisualART.com

Silicon Mountain könnte in Tirol sein!

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Datum

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20. Januar 2018

Zeit

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12:06 Uhr

Wirtschaftsbund diskutiert in Kitzbühel über „Mythos Digitalisierung“ mit BMin Schramböck

Wirtschaftsbund diskutiert in Kitzbühel über „Mythos Digitalisierung“ mit BMin Schramböck


Der Tiroler Wirtschaftsbund unter Bezirksobmann Peter Seiwald lud im Zuge des Hahnenkamm-Wochenendes zur Veranstaltung „Mythos Digitalisierung“ nach Kitzbühel. Knapp 300 Personen folgten dabei den Ausführungen von Bundesministerin Dr. Margarete Schramböck, die das Thema bereits als erfolgreiche Managerin vorangetrieben hat und nun auch politisch entsprechende Akzente setzen möchte. „Dazu zählt für mich vor allem der Wandel von E-government hin zu mobile-government“, spricht Schramböck die wachsende digitale Mobilität der Menschen an. Einen ersten Schritt in diese Richtung hat die Regierung bereits gesetzt: So sollen die zehn wichtigsten Behördengänge – dazu zählt unter anderem der Umzug oder die Ummeldung von Kraftfahrzeugen oder auch der Führerschein – digitalisiert werden. Weiters betont die Ministerin, dass ein IT-Arbeitsplatz laut Untersuchungen bis zu drei weitere Arbeitsplätze schaffe. „Man muss also keine Angst vor der Digitalisierung haben, sondern vielmehr deren Chancen begreifen und nützen“.

Für Franz Hörl stellt die Digitalisierung eine Chance für den gesamten Standort Tirol dar. „Silicon Valley ist in Kalifornien, Silicon Mountain könnte in Zukunft in Tirol sein. Wir haben es in der Hand, die Potenziale zu nützen und uns als moderner, innovativer Wirtschaftsraum zu positionieren. Daher freut es mich umso mehr, dass mit Margarete Schramböck eine ausgewiesene Expertin nun als Bundesministerin an diesem Thema arbeitet“, so Hörl.

Bezirksobmann Peter Seiwald verwies darauf, dass die Digitalisierung in den vergangene Jahren zuerst die Kommunikation und danach den Handel entscheidend verändert habe. „Nunmehr wurden die Dienstleistungsbereiche wie z.B. der Tourismus oder die Taxi-Branche erreicht, als nächstes folgen das Gewerbe, das Handwerk und die Mobilität. Man darf hier nicht reagieren, sondern muss agieren, um diese Veränderungen mitgestalten zu können und nicht von ihnen überrascht zu werden!