Wirtschaftsbundobfrau Barbara Thaler spricht sich gegen pauschale Verbote aus und plädiert für differenzierte Lösungen.
Der Tiroler Landtag setzt sich auf Bundesebene für ein Verbot bestimmter Feuerwerkskörper wie Böller ein. Ziel ist ein bundesweites Verkaufs- und Verwendungsverbot. Wirtschaftsbundobfrau Barbara Thaler spricht sich gegen eine Verbotspolitik aus und fordert die Suche nach alternativen Lösungen.
Damit richtet sie auch einen Appell an die Volkspartei, die aus ihrer Sicht keine Verbotspartei werden darf. „Die Volkspartei muss eine Gemeinschaft der Lösungen und Ideen bleiben und darf nicht zu einer Partei der Verbote werden“, so Thaler. Damit verbindet sie auch einen allgemeinen Appell an die Politik, auf pauschale Verbote zu verzichten. Gerade im Handel betont sie die Bedeutung von klaren Regeln statt Einschränkungen: „Eine starke Wirtschaft braucht verlässliche Rahmenbedingungen und Raum für verantwortungsvollen Handel – nicht eine Politik, die auf Verbote setzt.“
Auch aus der Branche kommt Unterstützung für diesen Ansatz. Vertreter des Fachhandels betonen, dass Sicherheitsprobleme häufig durch illegale und manipulierte Produkte oder unsachgemäße Verwendung entstehen. Der regulierte Verkauf geprüfter Ware sowie fachkundige Beratung leisten einen wesentlichen Beitrag zur Unfallprävention. Vor diesem Hintergrund fordert Thaler eine sachliche Debatte über zielgerichtete Maßnahmen. Im Mittelpunkt stehen dabei klare Regeln, wirksame Kontrollen und der Erhalt eines legalen, verantwortungsvollen Umgangs mit Pyrotechnik – anstelle eines generellen Verbots.
