Hoch hinaus in & am See: Wirtschaftsbund setzte auf Austausch statt Frontalvortrag

15.07.2026

Hoch hinaus in & am See: Wirtschaftsbund setzte auf Austausch statt Frontalvortrag

Social Media ist längst mehr als ein Trend – für viele Betriebe ist digitale Sichtbarkeit heute ein echter Wettbewerbsfaktor. Genau darüber drehte sich beim Sommerformat „Hoch hinaus in & am See“ des Wirtschaftsbundes Landeck alles.

Knapp 50 Unternehmer:innen trafen sich am Badesee der Bergbahnen See, um neue Impulse mitzunehmen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam über die Zukunft des Marketings zu diskutieren.

Den Auftakt machte Angelo Jantscher, Marketingleiter der Bergbahnen See. Er zeigte, warum im Influencer-Marketing nicht die größte Reichweite zählt, sondern vor allem Glaubwürdigkeit, Relevanz und die richtige Zielgruppe. Sein Fazit: Gerade für kleine und mittlere Betriebe steckt in authentischen Geschichten oft mehr Potenzial als in teuren Werbekampagnen.

Wie Sichtbarkeit in der Praxis entsteht, zeigten anschließend Aliah Uslaub und Thomas Schoblocher, beide Gründer von Social Media Agenturen & Content Creator. Mit vielen Beispielen machten sie deutlich, dass Menschen heute keine perfekten Werbebilder erwarten, sondern echte Einblicke, Persönlichkeit und Geschichten, die im Gedächtnis bleiben.

Im Mittelpunkt des Abends stand die Podiumsdiskussion – offen, ehrlich und ohne große Distanz zwischen Bühne und Publikum. Gemeinsam mit den Vortragenden diskutierten Influencer:innen, Unternehmer:innen und Marketingexpert:innen über ihre Erfahrungen, gelungene Kooperationen und die Frage, wie Betriebe Social Media sinnvoll für sich nutzen können. Mit dabei war auch Saskia Schweiger, Head of Marketing bei den Swarco Raiders Tirol, die ihre Erfahrungen aus dem Profisport einbrachte. Gleichzeitig entwickelte sich durch zahlreiche Wortmeldungen aus dem Publikum ein spannender Austausch, bei dem viele unterschiedliche Perspektiven zusammenkamen.

Beim abschließenden Blitzlicht wurde deutlich: Instagram ist unter den anwesenden Unternehmer:innen nach wie vor der wichtigste Social-Media-Kanal.

Bezirksobmann Michael Gitterle nahm den Abend mit einem Augenzwinkern zusammen: „Ich bin beim Thema Social Media vielleicht nicht mehr ganz der Jüngste – umso schöner ist es, wenn man an einem Abend wie heute selbst noch einiges dazulernen kann.“

Bei sommerlichen Temperaturen klang der Abend mit guten Gesprächen direkt am See aus. Und vielleicht nahm der eine oder die andere nicht nur neue Ideen mit nach Hause, sondern auch den Mut, künftig selbst öfter Gesicht zu zeigen – denn Sichtbarkeit beginnt oft genau dort.

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