Sommertour in Reutte: Cornelia Hagele bei Weltkonzern Plansee

13.08.2026

Sommertour in Reutte: Cornelia Hagele bei Weltkonzern Plansee

Hightech, Rohstoffsicherheit und starke Wurzeln im Außerfern

Mit ihrer Sommertour ist Landesrätin Cornelia Hagele derzeit in allen Tiroler Bezirken unterwegs. Bei Besuchen in Unternehmen, Gemeinden sowie Bildungs-, Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen sucht sie bewusst den persönlichen Austausch mit den Menschen vor Ort. „Gerade abseits des politischen Alltags bleibt Zeit für Gespräche, die sonst oft zu kurz kommen. Diese Begegnungen geben wertvolle Einblicke und helfen dabei, politische Entscheidungen an den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen auszurichten“, betont Hagele.

Am Mittwochnachmittag, den 5. August, führte die Sommertour zum Hauptsitz der Plansee Group in Breitenwang/Reutte. Gemeinsam mit Landtagsabgeordnetem Florian Klotz, dem Breitenwanger Bürgermeister Hanspeter Wagner sowie Wirtschaftsbund- und WK-Bezirksobmann Christian Strigl erhielt Hagele spannende Einblicke in eines der weltweit führenden pulvermetallurgischen Industrieunternehmen. Durch den Betrieb führten Vorstandsvorsitzender Karlheinz Wex und Simon Jost, Geschäftsführer von CERATIZIT Austria.

Die Plansee Group wurde 1921 in Reutte gegründet und ist heute an 36 Produktionsstandorten weltweit tätig. Mit mehr als 100.000 unterschiedlichen Produkten, Werkzeugen und Komponenten ist das Unternehmen auf die Hochleistungswerkstoffe Molybdän und Wolfram spezialisiert. Im Geschäftsjahr 2025/26 erwirtschaftete die Gruppe mit 11.120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Umsatz von 2,35 Milliarden Euro.

„Die Plansee Group verbindet internationale Marktführerschaft mit einer tiefen Verwurzelung im Außerfern. Der Besuch zeigt eindrucksvoll, welches technologische Wissen hier in Tirol vorhanden ist und wie wichtig innovative Industriebetriebe für Arbeitsplätze, Wertschöpfung und die Zukunftsfähigkeit unseres Landes sind“, unterstreicht Hagele.

Im Mittelpunkt des Austauschs standen die internationale Wettbewerbssituation, die Versorgung mit kritischen Rohstoffen und die Energieversorgung des Standorts. Besonders deutlich wurde die Bedeutung von Wolfram: Aufgrund der weltweiten Verknappung ist dessen Preis seit Anfang 2025 bis um den Faktor zehn gestiegen. Umso wichtiger sind langfristige Lieferpartnerschaften und konsequentes Recycling. Im vergangenen Geschäftsjahr erreichte die Plansee Group bei Wolfram eine Recyclingquote von 92 Prozent.

Auch die sichere und wettbewerbsfähige Stromversorgung des energieintensiven Werks in Reutte wurde thematisiert. Sie ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass die Plansee Group ihre marktführenden Positionen weiter ausbauen und auch künftig am Standort investieren kann.

„Plansee ist weit mehr als ein Leitbetrieb für unseren Bezirk. Das Unternehmen ist Arbeitgeber, Innovationsmotor und internationaler Botschafter für das Außerfern. Damit solche Erfolgsgeschichten fortgeschrieben werden können, brauchen die Betriebe verlässliche Rahmenbedingungen, eine leistungsfähige Infrastruktur und eine sichere Energieversorgung“, betont Christian Strigl.

Die Führung bot eindrucksvolle Einblicke in die Herstellung hoch spezialisierter Produkte, die unter anderem in der Medizintechnik, Elektronik, Energieversorgung, Luftfahrt und industriellen Fertigung eingesetzt werden. Der Betriebsbesuch machte einmal mehr deutlich, dass Weltmarkt-Know-how und starke regionale Wurzeln kein Widerspruch sind. Ein besonderer Dank gilt Karlheinz Wex, Simon Jost und dem gesamten Team der Plansee Group für den offenen Austausch und die interessante Führung.

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