Mobilität aus Tirol für die ganze Welt: Hagele zu Gast bei SWARCO
Betriebsbesuch in Wattens zeigt Innovationskraft, technisches Know-how und die Bedeutung von MINT-Fachkräften für den Wirtschaftsstandort Tirol
Wie viel Tiroler Technologie täglich auf den Straßen rund um den Globus unterwegs ist, wurde bei einem Betriebsbesuch von Landesrätin und Wirtschaftsbund-Bezirksobfrau Cornelia Hagele bei der SWARCO AG in Wattens deutlich. Im Mittelpunkt standen die Entwicklung des international tätigen Verkehrstechnologiekonzerns, innovative Mobilitätslösungen und die Frage, welche Rahmenbedingungen Unternehmen brauchen, um auch künftig erfolgreich von Tirol aus am Weltmarkt agieren zu können.
SWARCO wurde 1969 gegründet und hat seinen Hauptsitz bis heute in Wattens. Das Unternehmen ist international tätig und entwickelt Lösungen unter anderem in den Bereichen Straßenmarkierungen, intelligente Verkehrssysteme, Verkehrsmanagement, Parken sowie Autobahn- und Tunnelmanagement. Mehr als 6.000 Verkehrsexpertinnen und -experten arbeiten für die Unternehmensgruppe.
Beim Betriebsbesuch erhielt die Delegation des Wirtschaftsbundes einen Einblick in die vielfältigen Tätigkeitsfelder des Unternehmens und konnten sich aus erster Hand über aktuelle Entwicklungen in der Verkehrstechnologie informieren. Besonders deutlich wurde dabei, wie eng Forschung, technisches Know-how und industrielle Produktion miteinander verbunden sind.
„SWARCO zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial in unserem Wirtschafts- und Innovationsstandort steckt. Von Wattens aus werden Technologien entwickelt, die weltweit für mehr Sicherheit und eine moderne Mobilität sorgen. Damit solche Erfolgsgeschichten auch in Zukunft in Tirol geschrieben werden, brauchen wir beste Rahmenbedingungen für unsere Unternehmen und vor allem Menschen, die sich für Technik, Naturwissenschaften und Innovation begeistern“, betont Landesrätin Cornelia Hagele.
Ein wichtiger Schwerpunkt des Austauschs lag deshalb auch auf dem Thema MINT. Gerade für technologieorientierte Unternehmen sind gut ausgebildete Fachkräfte eine wesentliche Voraussetzung, um Forschung, Entwicklung und Wertschöpfung langfristig in Tirol zu halten.
Für Hagele steht fest, dass der direkte Austausch mit den Betrieben ein zentraler Bestandteil erfolgreicher Standortpolitik bleiben muss: „Die besten Hinweise darauf, wo es Handlungsbedarf gibt, bekommen wir direkt von den Unternehmerinnen und Unternehmern. Genau deshalb ist es mir wichtig, regelmäßig vor Ort zu sein, zuzuhören und die Anliegen aus den Betrieben mitzunehmen.“
