Sommertour in Imst: Cornelia Hagele besucht Synalp

13.08.2026

Sommertour in Imst: Cornelia Hagele besucht Synalp

Tiroler Innovationskraft für Sicherheit, Energie und Infrastruktur

Mit ihrer Sommertour ist Landesrätin Cornelia Hagele derzeit in allen Tiroler Bezirken unterwegs. Bei Besuchen in Unternehmen, Gemeinden sowie Bildungs-, Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen sucht sie bewusst den persönlichen Austausch mit den Menschen vor Ort. „Gerade abseits des politischen Alltags bleibt Zeit für Gespräche, die sonst oft zu kurz kommen. Diese Begegnungen geben wertvolle Einblicke und helfen dabei, politische Entscheidungen an den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen auszurichten“, betont die Landesrätin.

Gemeinsam mit Bezirksobmann Bernhard Schöpf besuchte Hagele das Ingenieurbüro Synalp im Imster Aupark. Geschäftsführer und Inhaber Peter Dirninger sowie Standortleiter Marco Pallhuber gaben Einblicke in die Entwicklung des Unternehmens, aktuelle Projekte und die neuen, modern gestalteten Büroräumlichkeiten.

Synalp wurde 2012 gegründet, beschäftigt heute 26 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist österreichweit tätig. Das Familienunternehmen entwickelt praxisnahe Lösungen in den Bereichen Geotechnik, Naturgefahren, Wasser- und Wildbachschutz, Forstwirtschaft sowie Baumanagement. Das Tiroler Oberland zählt dabei zu den wichtigsten Märkten des Unternehmens.

„Synalp verbindet wissenschaftliches Fachwissen mit praktischen und innovativen Lösungen. Solche zukunftsorientierten Unternehmen sind für Tirol besonders wertvoll: Sie schaffen qualifizierte Arbeitsplätze, übernehmen Verantwortung und leisten einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit und nachhaltigen Entwicklung unseres Landes“, unterstreicht Hagele.

Im Mittelpunkt des Austauschs stand unter anderem der Umgang mit Naturgefahren. Die Gesprächsteilnehmer waren sich einig, dass vorhandene Analysen und Informationen künftig noch stärker abgestimmt und gebündelt werden sollten. Eine gemeinsame, verifizierte Datengrundlage könnte Behörden, Gemeinden und Einsatzorganisationen besonders im Katastrophenfall rasch wichtige Informationen liefern.

„Gerade bei Naturgefahren braucht es eine enge Zusammenarbeit zwischen Fachleuten, Behörden und Politik. Bestehendes Wissen muss bestmöglich zusammengeführt werden, damit im Ernstfall rasch und fundiert gehandelt werden kann“, erklärt Bezirksobmann Bernhard Schöpf.

Auch Digitalisierung und künstliche Intelligenz sind bei Synalp bereits Teil des Arbeitsalltags. KI-Anwendungen unterstützen das Team beispielsweise bei der Sichtung umfangreicher Ausschreibungs- und Angebotsunterlagen. Darüber hinaus beschäftigt sich das Unternehmen mit erneuerbaren Energieprojekten und innovativen Forschungsansätzen – etwa mit der Modellierung von Schneeverwehungen, um geeignete Standorte für Photovoltaikanlagen im alpinen Raum zu bestimmen.

Der Besuch zeigte eindrucksvoll, wie viel spezialisiertes Know-how und Innovationskraft im Tiroler Oberland vorhanden sind. Ein besonderer Dank gilt Peter Dirninger, Marco Pallhuber und dem gesamten Team von Synalp für den offenen Austausch und die interessanten Einblicke.

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