Knapp 60 Unternehmerinnen und Unternehmer folgten der Einladung des Wirtschaftsbundes zu einem besonderen Abend am Berg. Unter dem Titel „Hoch hinaus“ sprachen Toni Pletzer, Manfred Pletzer und Franz Hörl offen über prägende Lebensmomente, Mut, Verantwortung und die Zukunft des Tiroler Tourismus.
Die Bergwelt Hahnenkamm bot dafür den idealen Rahmen – wie es Gastgeber und Bezirksobmann Christian Strigl und kaufmännischer Leiter der Bergwelt Eberhard Jehle, treffend formulierte: „In der Bergwelt Hahnenkamm mit bodenständigen Unternehmern hoch hinaus.“ Die Stimmung bezeichnete er als „Bergbahner in Gipfellaune“ und freute sich über echte „Gipfelgespräche mit Seilbahnunternehmern in der Bergwelt Hahnenkamm.“
Unter den Gästen befanden sich Landeshauptmann a.D. Günther Platter, zahlreiche Bürgermeister sowie viele Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Tourismus. Der Abend war bewusst als offenes Gesprächund nicht als klassische Podiumsdiskussion gestaltet. Die drei Persönlichkeiten teilten prägende Erlebnisse, Wendepunkte und Erfahrungen, die man nur von Menschen hört, die täglich Verantwortung tragen. Auf die Frage, welcher Moment ihnen aus ihrem Leben sofort in den Sinn kommt, sprachen alle drei ganz offen über Mut, Entscheidungen und die Bedeutung, junge Menschen früh für Unternehmertum zu begeistern.
Toni Pletzer brachte seine Haltung klar auf den Punkt: „Man muss sich etwas trauen, mit Leidenschaft arbeiten und für das, was man tut, wirklich brennen. Und wir müssen unseren Kindern früh zeigen, was Unternehmertum heißt – Verantwortung übernehmen, Entscheidungen treffen, dranbleiben.“ Für ihn sei genau diese Haltung der wichtigste Motor für Erfolg – am Berg wie im Tal.
Auch Manfred Pletzer gab Einblicke in die strategische Ausrichtung der Pletzer Gruppe und betonte die Verbindung aus Innovation, Nachhaltigkeit und Werten wie Tradition, Verlässlichkeit und Handschlagqualität. Seine Botschaft: Unternehmertum brauche Leidenschaft und Mut, neue Wege zu gehen.
Franz Hörl ergänzte die Sicht um die politische und strukturelle Perspektive. Er machte deutlich, dass Tirols Tourismus nur dann erfolgreich bleibt, wenn Wirtschaft, Politik und Tourismus gemeinsam Verantwortung übernehmen und konsequent zusammenarbeiten. Langfristiges Denken, verlässliche Rahmenbedingungen und ein klarer Fokus auf Qualität seien dafür entscheidend.
