Impulse, Diskussionen und neue Perspektiven: Energie.Networking des Wirtschaftsbundes Imst für die Betriebe im Oberland

18.06.2026

Impulse, Diskussionen und neue Perspektiven: Energie.Networking des Wirtschaftsbundes Imst für die Betriebe im Oberland

Energie ist längst mehr als eine Frage der Betriebskosten. Sie wird zunehmend zum strategischen Faktor für Wettbewerbsfähigkeit, Investitionen und die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen.

Genau deshalb lud der Wirtschaftsbund Bezirk Imst gemeinsam mit Bezirksobmann Bernhard Schöpf Unternehmer aus dem Oberland zum Energie.Networking bei der GEGS GmbH ein.

In Impulsvorträgen, einer Podiumsdiskussion und zahlreichen persönlichen Gesprächen wurde schnell deutlich: Das Interesse an neuen Technologien, wirtschaftlichen Chancen und praktikablen Lösungen ist groß. Dabei ging es nicht nur um Energieeinsparungen, sondern vor allem um die Frage, wie Unternehmen die Energietransformation aktiv für sich nutzen können.

Alexander Hackl zeigte auf, welche Potenziale in Eigenstromnutzung, Energiegemeinschaften und Energiehandel liegen. Sein Fazit: Die technischen Möglichkeiten sind vorhanden, viele Betriebe sind bereit zu investieren. Damit die Energietransformation an Fahrt gewinnt, brauche es jedoch einfachere Rahmenbedingungen, weniger Bürokratie und ausreichend Liquidität in den Unternehmen.

Einen spannenden Praxisblick gewährte Gerald Gstrein von der GEGS GmbH. Besonders die vorgestellten Lösungen im Bereich moderner Heiz- und Kühlsysteme sorgten für großes Interesse. Für viele Teilnehmer war vor allem das Thema „Solare Kühlung“ ein echtes Aha-Erlebnis und eröffnete neue Perspektiven für die energieeffiziente Nutzung von Gebäuden. „Moderne Heiz- und Kühlsysteme bieten enorme Chancen für Betriebe und Haushalte. Durch den Einsatz innovativer, energieeffizienter Technologien können Energiekosten gesenkt, Ressourcen geschont und die Weichen für eine nachhaltige Zukunft gestellt werden“, so Gstrein.

Für Markus Santeler zeigte der Abend vor allem eines: „Die Veranstaltung hat gezeigt, dass bei den Themen Energieoptimierung, Energienutzung und Kopplungsmöglichkeiten großer Informationsbedarf besteht. Gerade durch den Austausch können sich neue Perspektiven und Möglichkeiten für unsere Betriebe eröffnen.“ Besonders wichtig sei dabei der Blick auf die Wirtschaftlichkeit: „Energienetworking bedeutet, unvorhersehbare Energiekosten gegen kalkulierbare, innovative Investitionskosten zu tauschen.“

Großes Interesse weckte auch die Diskussion mit Stefan Mark von der TINETZ. Die Möglichkeit, Fragen direkt mit einem Vertreter des Netzbetreibers zu diskutieren, wurde von den Unternehmer besonders geschätzt.

Für Bernhard Schöpf hat die Veranstaltung einmal mehr gezeigt, wie wichtig der Austausch zwischen Wirtschaft, Expertund Infrastrukturpartnern ist. Die zahlreichen Fragen, die intensive Podiumsdiskussion und die Gespräche bei der anschließenden Betriebsbesichtigung machten deutlich, dass Energie längst zu einem zentralen Zukunftsthema für die Betriebe im Oberland geworden ist. Viele Unternehmen beschäftigen sich bereits intensiv mit Investitionen in neue Technologien, Energieeffizienz und zusätzlichen Wertschöpfungsmöglichkeiten.

Die Veranstaltung war damit nicht nur ein Informationsabend, sondern vor allem ein Impuls für zukünftige Investitionsentscheidungen und die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes. Aufgrund des großen Interesses soll das Thema künftig mit weiteren Schwerpunktveranstaltungen vertieft werden.

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