Schwellenwerte dauerhaft erhöht – Einsatz des Wirtschaftsbundes hat sich gelohnt

16.12.2025

VP-Landtagsabgeordneter Peter Seiwald begrüßt dauerhafte Verankerung vereinfachter Vergabeverfahren im Vergaberechtsgesetz 2026

Mit der vom Nationalrat diese Woche beschlossenen Novelle des Vergaberechtsgesetzes werden die erhöhten Schwellenwerte für vereinfachte Vergabeverfahren künftig dauerhaft gesetzlich verankert. Damit wird eine zentrale Forderung des Tiroler Wirtschaftsbundes umgesetzt und eine spürbare Entlastung für Gemeinden sowie heimische Betriebe geschaffen. „Damit schaffen wir Planungssicherheit und klare Rahmenbedingungen für eine effiziente und regionale Vergabepraxis. Das ist ein starkes Signal für unsere heimischen Betriebe“, begrüßt VP-Landtagsabgeordneter Peter Seiwald die Entscheidung.
Konkret können Liefer- und Dienstleistungen künftig dauerhaft bis zu 140.000 Euro sowie Bauleistungen bis zu 200.000 Euro in vereinfachten Verfahren vergeben werden. Die bisher befristete Regelung wird damit erstmals unbefristet ins Bundesvergabegesetz übernommen. „Weniger Bürokratie bedeutet schnellere Entscheidungen und mehr regionale Aufträge. Davon profitieren Gemeinden und Betriebe gleichermaßen“, so Seiwald.
 
Die dauerhafte Anhebung der Schwellenwerte ist für Seiwald weit mehr als eine formale Anpassung: „Das ist ein echter wirtschaftlicher Impuls für Tirol. Öffentliche Aufträge können schneller vergeben werden, bleiben häufiger in der Region und kommen damit direkt unseren heimischen Betrieben zugute.“ Gerade für Gemeinden bedeute die Neuregelung weniger Bürokratie und mehr Handlungsspielraum, für heimische Unternehmen bessere Chancen auf öffentliche Aufträge. „Wer regional vergibt, stärkt die lokale Wertschöpfung und sichert Arbeitsplätze vor Ort. Genau das brauchen unsere Klein- und Mittelbetriebe“, so Seiwald. Mit der gesetzlichen Verankerung der Schwellenwerte werde erstmals langfristige Planungssicherheit geschaffen – für Gemeinden ebenso wie für die Wirtschaft.
 
Der Tiroler Wirtschaftsbund hatte sich in den vergangenen Jahren wiederholt für eine dauerhafte Anhebung der Schwellenwerte eingesetzt. Auch wenn eine automatische Valorisierung derzeit nicht vorgesehen ist, sei die gesetzliche Verankerung ein entscheidender Schritt. „Die dauerhafte Regelung bringt Verlässlichkeit und Stabilität. Sie ist ein wichtiger Beitrag zu einer modernen, wirtschaftsnahen Vergabepraxis in Österreich“, so Seiwald abschließend.

Peter Seiwald
Abgeordneter zum Tiroler Landtag
Wirtschaftsbund Bezirksobmann Kitzbühel

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